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Reisebericht Tunesien 03/96 von Christian Grübl

Die Planung:

Nachdem in meinem Kopf der Wunsch nach einer Fahrt mit dem eigenen Motorrad in die Wüste schon etwas älter war, habe ich mich 95 entschlossen dies Anfang 96 auch zu tun. Also auf um Reisepartner zu suchen und auch zu finden, diese waren auch bald über das MausNet gefunden. Bernd F. aus Wuppertal und 2 ‚Freunde‘ (Sven M. & Ralf S.) von ihm (wie sich später herausstellte kannte Bernd nur einen von den beiden - der andere war ein Freund des Freund) haben ebensolches vor. Grobes Ziel war: Sandkasten spielen (mal ausprobieren), dementsprechend - nicht professionell war auch unsere Ausrüstung und Vorbereitung - aber wir wollten ja auch keine Rallye veranstalten sondern lediglich mal schnuppern. Ich fuhr z.B. mit meinem Orig. Motorrad (BMW R 100 GS PD Bj. 91) - dieses wird in dem Bericht als Kuh tituliert - (Bis auf das Öhlins-Federbein und etwas härterem Öl in den Gabelfedern), als Gepäcksystem hatte ich einen H & P - Träger mit den Alu-Kisten und Halter vom Därr, einen Harro Enduro Elefantboy und einem Seesack aus einem Surferladen.

Die Anfahrt:

  1. Tag - 07.03.96 - Tacho 18.299 km

6.00 Uhr aufstehen, letzte Vorbereitungen, Kulturbeutel einpacken etc. (ihr kennt das ja), die letzten Reste auf der Kuh verstauen und ab in die Firma. Es war geplant das ich mit einem unserer Lkws (mitsamt Kuh) bis nach Klagenfurt mitfahre (das ist bereits ca. 300 km weiter südlich!), es stellte sich dann jedoch heraus das gerade an jenem Tag kein Platz für meine Kuh am LKW war...

Also doch selbst auf Achse Richtung Süden: Ich fuhr dann erst (nach einem Kaffee) um ca. 11.00 Uhr in Linz ab, dann folgten Autobahnkilometer um Autobahnkilometer durch die Alpen, zeitweise lag Schnee neben der Autobahn und es war saukalt und etwas deprimierend aber zumindest in den Autobahntunnels war es schön warm. So gegen 14.00 Uhr kam ich zur Grenze Österr./Ital., kurz nach der Grenze begann es zu schneien (das darf doch nicht wahr sein....) aber es schneite nur sehr leicht und der ‚Zauber‘ war nach ca. 10 km wieder vorbei. Schön langsam wurde es endlich wärmer aber die Sonne senkte sich bereits dem Horizont so das ich wohl oder übel wohl besser eine Unterkunft suchen sollte. In einem kleinem Vorort von Udine tankte ich und erkundigte mich auch nach einer Bleibe. Ich hab dann mit viel Glück ein Motel gefunden, als erstes kurz unter die heiße Dusche, dann noch kurz in eine Pizzeria Abendessen und ab ins Bett. Im Zimmer war sogar ein Fernseher, zwar mit 10 Sendern versehen aber das bringt nicht viel wenn man kein Italienisch kann.

 

2. Tag - 08.03.96 - Tacho 18.728 km

Um 8.00 Uhr trieb es mich bereits aus dem Bett also die Kuh wieder satteln und ab auf die Bahn, denn ich habe noch nicht mal die Hälfte der Strecke hinter mir. Zwar ist es schon wärmer wie in den Alpen, aber als Motorradwetter kann man es auch nicht gerade bezeichnen, Tageshöchsttemp. von max. 12 Grad. Jetzt folgen wieder langweilige Autobahnkilometer. Gegen 16.00 Uhr bin ich in die Gegend von Voghera gekommen, Hotel suchen, Preis für Zimmer aushandeln, Kuh absatteln, Kuh verstecken, heiße Dusche, Abendessen - sonst war eigentlich nichts los.

 

3. Tag - 09.03.96 - Tacho 19.208 km

Um ca. 7.00 Uhr aus dem Bett, Kuh satteln und ab Richtung Genua - bei der letzten Tankstelle vor Genua sollte ich auf die anderen drei Mitfahrer treffen - und sie waren auch pünktlich zur Stelle. Hier sei angemerkt das es zumindest an der Tankstelle so ist das sie ausländisches Geld NICHT akzeptieren (bzw. nur zu einem lachhaften Kurs - egal ob DM, öS oder US-D - anscheinend halten sie dort nicht so viel von Touristen). Nach einem kurzen Plausch und einem ersten beschnuppern (ich kannte bis dahin lediglich Bernd und den auch nur flüchtig) sind wir dann zu viert nach Genua - Fähre suchen und gegen 12.00 Uhr haben wir dann auch den richtigen Platz gefunden - von der Fähre jedoch weit und breit keine Spur, kein Wunder das sie über 3 Stunden Verspätung hatte. Inzwischen freundeten wir uns mit ein paar anderen Motorradfahrern an und sprachen Benzin, spielten mit dem GPS herum und bewunderten die Eigenbauten - meine Bedenken ob wir doch nicht zu früh dran sind (von der Jahreszeit her) zerstreute sich sehr schnell als ich die Unmengen von Motorrädern sah (teils Orig., teils Eigenbauten und von Motocross über Hard Enduro bis zu den Großvolumigen Touren Enduros war alles vertreten - ein paar wenige Straßenmaschinen waren übrigens auch anwesend!)

So gegen 16.00 Uhr kam dann die Kolonne die auf die Fähre wollte in Bewegung, gegen 17.00 Uhr legten wir dann endlich ab. Kabinen beziehen, reklamieren weil sie uns zu viert in eine Kabine stecken wollten (dabei gab es lt. Reisebüro eine Vierbettkabinen), dann hatten wir auch die zweite Kabine. Gegen 19.00 Uhr ging es dann zum Dinner mit Tischwein (wobei sofort eine zweite Flasche geordert wurde).

4. Tag - 10.03.96

Ziemlich langweilig so ein Tag auf einer Fähre.....

Aber schön war die Fähre (neu überholt?!) aber auch ein bißchen Merkwürdig: Tunesische Besatzung, Französisches Geld und das Schiff fuhr unter Zypriotischer Flagge. Der Tagesablauf beschränkte sich auf Frühstücken, Mittagessen und Abendessen. Dazwischen war nicht viel los (mit dem GPS spielen, Kaffee trinken, schlafen) Gegen 21.30 Uhr erreichten wir endlich La Goulette (Den Hafen von Tunis), nach dem erledigen der Formalitäten (dauerte nur ca. 30 min.) machten wir beim Hafenausgang erst mal Rast - wie alle anderen Motorradfahrer und verstauten die Papiere, tranken eine Cola (dort befand sich eine Imbißstube - es kann doch von Vorteil sein wenn man von seinem letzten Urlaub noch ein paar Tunesische Dinar eingesteckt hat) um dann zu entscheiden was wir denn jetzt mit der angebrochenen Nacht anfangen. Wir entschieden uns für den Campingplatz in Hammam Lif, da es erstens schon spät war und zweitens wir am nächsten Tag noch nach Tunis wollten (Geldwechseln, Simmering kaufen - zahlt sich nicht aus, es gibt zwar einen BMW Motorradhändler beim Flughafen, dieser führt jedoch KEINE Ersatzteile) Also auf durch die Nacht (noch ein kurzer Tankstopp da meine Kuh fast trocken war - ach ja, Super kostete 570 mm (1000 MileMess = 1 Dinar) und die Tankstelle beim Hafen hat 24h offen!), ein Wahnsinns Gefühl durchfuhr mich - es war angenehm warm und ich fuhr auf einem anderen Kontinent, ich entfernte auch gleich den 'Kälteschutz' von meinem Ölkühler da die Öltemperatur gleich auf über 110 Grad kletterte und das gegen Mitternacht! - nachdem wir ein bißchen herumgeirrt sind, Bernd mit seinen Französischkenntnissen (dies sollte ihm noch zum Verhängnis werden) mit div. Leuten über Entfernungen diskutiert hat (Stichwort: der Tunesische Kilometer - die Leute geben halt lieber ein falsche Antwort wie keine) ein Motorradfahrender Polizist ihm seine Lebensgeschichte gebeichtet hat, fanden wir endlich den Campingplatz. Bis die Zelte aufgebaut waren etc. war es ca. 0.00 Uhr. Die Erste Nacht auf Afrikanischen Boden.

5 Tag - 11.03.96 - Tacho 19.243 km

Nachdem wir wieder alles verstaut hatten, fuhren wir nach Tunis. Geldwechseln und den BMW Händler suchen - leider keine Ersatzteile - dann brachen wir auf in den Süden. Der Himmel war zeitweise bedeckt und ganz kurz regnete es sogar sehr leicht. Mittags machten wir Rast in Rakada (nähe Kairouan), Mittagessen und weil ich endlich mal die 3 (DREI) Reifen (Anm.: 2 Reifen für mich, ich hatte noch die abgefahrenen Enduro3 drauf und ein Reifen war für Bernd - da der Dessert Hinterradreifen in Deutschland nicht lieferbar war) die ich noch immer mitschleppte endlich loswerden wollte entschlossen wir (ich) uns im Ort die Reifen wechseln zu lassen. Die schöne, große und moderne Tankstelle verwies uns an einen Straßenladen neben der Tankstelle. Das Wechseln war ein bißchen ein Trauerspiel und nach ca. 4 Stunden war 1 Hinterrad und 1 Vorderradreifen gewechselt. Da sich die Sonne schön langsam neigte und die Kinder aus der Schule kamen, entschlossen wir uns zur Flucht. Der wilde Campingplatz beim Musee Rakada existiert nicht mehr (Baustellenzufahrt), daher haben wir direkt bei der Einfahrt zum Musee Rekada gecampt. (natürlich hat Bernd vorher beim Polizeiposten im Musee gefragt - kein Problem - so viel und so lange wie wir wollen, auch Wasser (zum Kochen) haben wir bekommen.)

6. Tag - 12.03.96 - Tacho 19.610 km

Am Vormittag machten wir eine Frühstückspause in einem kleinem Dorf auf der Strecke, dort trafen wir einen Tunesier der etliche Jahre in Deutschland gelebt hat, er hat sich sofort rührend um uns gekümmert und uns auch eine Torte serviert. Er holte dann auch so eine Holztafel mit Goldener Schrift hervor worauf sinngemäß stand: ‚Wenn du auch bist in einem Fernen Land, vergiß nicht deine Heimat wo deine Wiege stand‘ oder sowas in der Art, diese Tafel hat er mal in D auf einem Flohmarkt gefunden und mitgenommen. Nachdem er uns eine Wetterverbesserung vorausgesagt hat verabschiedeten wir uns und fuhren weiter über Sidi Bouzid und Gafsa nach Degache (Oasendorf bei Tozeur).

In Degache begaben wir uns auf den Campingplatz Oasis (sehr zu empfehlen), dort versuchten wir dann bei meiner Kuh den Hinterradreifen aufzuziehen (dabei haben wir dem Schlauch ein Loch verpaßt). Ansonsten haben wir uns einen gemütlichen Abend gemacht.

7. Tag - 13.03.96 - Tacho 19.960 km

In der Früh schickten wir Bernd zum Einkaufen und mit meinem Hinterrad zum Reifenschuster, nach etlichen bangen Stunden kam er mit meinem geflickten Reifen zurück, endlich stand meine Kuh wieder auf zwei Beinen. Dann haben wir (bzw. Bernd) den Kardan von Svens Kuh zerlegt um den Geräuschen auf den Grund zu gehen - die Gute Nachricht: Der Kardan ist o.k., die schlechte: Das Getriebeausgangslager ist kaputt - andersherum wäre es besser gewesen, den Kardan (die Welle) kann man einfach auswechseln - das Getriebeausgangslager nicht und eine Reparatur ist in Tunesien nicht möglich.

Am Nachmittag hat dann auch noch ein Bus etliche Touristen abgeladen (Holländer?) die aber am nächsten Vormittag wieder verschwunden sind. Am Nachmittag kam ein Wuppertaler Ehepaar mit einem Land Rover am Campingplatz an. Bernd kannte den Mann von früher, jaja so klein ist die Welt. Wir haben uns lange unterhalten und den Durst mit Wein gelöscht (Monag - roter Tunesischer Wein - 8 TD die Flasche), kurzum es war ein langer Abend.

8. Tag - 14.03.96 - Tacho 19.960 km

Endlich mal kein Regen! Auch die Wolken am Himmel haben sich endlich mal verzogen (im wahrsten Sinne des Wortes). Da es in den letzten Tagen/Wochen heftig geregnet hatte ließen wir die Idee der Südlichen Chottumrundung fallen.

Wir wollten aber endlich mal in den Sandkasten daher sind wir mittags nach Nefta aufgebrochen um dann dort auf einer Sandpiste ein Stück Richtung Norden zu fahren - wir haben natürlich auch Luft abgelassen was aber eher keinen Sinn macht - es haben sich auch alle auf die Nase gelegt also war der Tagessold erfüllt und wir fuhren wieder zurück auf den Campingplatz. Am Nachmittag gab es sogar lauwarmes Wasser für die Duschen am Campingplatz.

9. Tag - 15.03.96 - Tacho 20.062 km

Der Morgen begann schon gut, strahlend blauer Himmel (auch wenn die Temperaturen auch noch ein bißchen kühl waren), gegen Mittag sind wir dann zu einer kleinen Tour aufgebrochen. Vor der Tour haben wir jedoch einen Waschtag eingelegt und ein wenig für frische Kleidung gesorgt. Auf unsere Tour durchquerten wir den ‚Chott el Rharsa‘, dies war jedoch eine feuchte Angelegenheit, da die Wassermassen die Straße weggeschwemmt haben und auf einem Stück von ca. 30 m keine Straße mehr existierte sondern lediglich ein Fluß.

Kurz nach der Taufe gab es eine Abzweigung (Piste) nach links der wir nach kurzer Beratung auch folgten. Hier hatten wir auch die erste Begegnung mit Dromedaren die auf der Piste lagen. Nach etlichen Kilometern führte die Piste an einem Militärposten wo wir aufgehalten wurden (Der Wachmann hatte eine Stg 58 - die alte Standardwaffe beim Österr. Bundesheer, selbige durfte ich auch 8 Monate rumschleppen), zuerst wurden mal die Pässe verlangt und eingehend geprüft. Nachdem mit den Pässen alles o.k. war, haben sie uns darauf hingewiesen das sie nicht wissen ob die weitere Piste wegen den Regenfällen überhaupt passierbar ist. Zwei Militärjeeps fuhren dann vor und wir hinten nach, einer der Jeeps blieb in einem Qued auch mal kurz hängen, wir hatten auch so unsere Probleme uns durch den Schlamm zu wühlen, es kam aber zu keinem Sturz (in dem Schlamm wollte keiner so richtig baden).

Die Piste endete dann bei Chebika wo wir von 2 Einwohnern geradezu stürmisch begrüßt worden sind, wir fuhren dann auf der Straße weiter Richtung Mides, über sehr schöne Serpentinen (grandiose Schlucht mit teilweisen sehr starken Steigungen und z.T. Baustelle sprich Piste, Blick zurück zum Chott,

aber auch ein Souvenierstand) ging es dann nach Mides, vor uns war jedoch eine Organisierte Reisegruppe mit ca. 20 Jeeps (jeder der Tourteilnehmer hatte natürlich einen Schesch am Kopf) in Mides, dadurch waren natürlich auch die Postkartenverkäufer/Souvenierverkäufer nicht weit. Bernd machte bei der Gelegenheit einen Ausflug nach Algerien der aber zum Glück nicht von den Algeriens bemerkt wurde.

Es ging dann weiter über Tamerza, Redeyef, Moulares nach Metlaoui - zum Teil beeindruckende Gegend, erinnerte mich an Dias aus Monument Valley - nur halt im Kleinformat, dann weiter auf der Hauptstraße wieder zurück zum Campingplatz in Degache wo wir gegen 18.30 Uhr wieder angekommen sind.

10. Tag - 16.03.96 - Tacho 20.279 kmSchön langsam wollten wir weg und deshalb bezahlten wir den Campingplatz und machten uns wieder auf die Socken, da wir die südliche Chottumrundung wegen den Regenfällen nicht machen konnten durchquerten wir den Chott El Djerid über die gut ausgebaute Asphaltstraße die mitten durch den größten Chott Afrikas geht, etliche Kilometer einfach nur geradeaus und wo man hinblickte war eine braune Salztonebene - Endlos bis zum Himmel nur durch Luftspiegelungen verzerrt.

Schön trostlos aber auch faszinierend zugleich (zumindest für mich der ja Berge gewöhnt ist). Ach ja, der Autobus auf den bereits in einigen Führern hingewiesen wird steht noch immer dort.

über Kebili wollten wir dann eine kleine Runde über El Faouar, Sabria und Zaafrane nach Douz. Durch einen kleinen Navigationsfehler fuhren wir jedoch nur über Zaafrane nach Douz. Dort angekommen nisteten wir uns auf dem Campingplatz ein wo wir jedoch nicht alleine waren. Es schwirrten Gerüchte herum das eine Deutsches Ehepaar ebenfalls in Douz ist und das ein Mechaniker nach einer Reparatur eines der Motorräder einen gewaltigen Unfall baute, ebenso wurde von einem erzählt das sich ein AT-Fahrer in den Sicheldünen bei Douz kräftig auf die Nase gelegt hat und mit dem Flieger wieder nach hause ist. Da noch Zeit war bis zum Sonnenuntergang wollten wir einen kurzen Ausflug zu einem Cafe machen das mitten in der Wüste sein soll, von dem uns die beiden Münchner die mit Transporter und 2 Crossern auf dem Campingplatz waren erzählten. Einfach aus Douz raus, ca. 10 km Richtung Süden (mitten durch die Dünen) dann kommt ihr zu einer Piste und dann einfach der Nase nach.

Wir versuchten es zumindest, jedoch nach ca. 2 km Dünen und etlichen malen ein und ausgraben der Kühe gaben wir auf und machten uns auf den Rückweg zum Campingplatz.

Zum Abendessen entschieden wir uns ins ‚Les Caravans‘ zu gehen, da dies von den Reiseführern empfohlen wird. Dort trafen wir dann auf Thomas und Silvia aus München die wir bereits von der Fähre kannten, Fakt war das es an Silvias Motorrad eine kleine Reparatur zu machen war und Thomas dies erledigen ließ. Nach der Reparatur gestattete er dem Mechaniker eine kleine Runde (Kurve) langsam zu fahren, der zweite Mechaniker wollte natürlich auch, er fuhr jedoch keine kleine Runde sonder riß den Gashahn auf, die Maschine ging natürlich mit ihm durch und er rammte ungebremst einen Mobilet (Mofa) Fahrer. Fazit: Der Mobiletfahrer landete im Krankenhaus, das Mobilet war Schrott, der Mechaniker kam ins Gefängnis (zuvor ohrfeigte aber Silvia den Kerl noch Öffentlich!) und Silvia hat ein kaputtes Motorrad (Lenker gebrochen, Loch im Zylinderkopfdeckel, etliche Beulen und Schrammen in Tank und Auspuff). Thomas schaffte es trotzdem in 3-4 Tagen alles wieder zu richten (inkl. Aluschweißen des Zyl-Kopfdeckels).

Um den Abend gebührend ausklingen zu lassen, besorgte uns Salah (ein Bekannter von Thomas, Ex-Besitzer der Les Caravans) auf dem Schwarzmarkt von Douz 5 Flaschen Wein die wir dann im Hotel von Thomas & Silvia vernichteten - er korkte zwar stark aber all zu hohe Ansprüche darf man im Süden eben nicht stellen.

11. Tag - 17.03.96 - Tacho 20.419 km

Am Vormittag trafen wir uns wie vereinbart mit Thomas und Silvia um nach Zaafrane zum Sandfahren üben zu fahren. Dort zeigte uns Thomas zu unserer Verwunderung das man auch mit einer Kuh locker über Dünen fahren kann ohne sich laufend im Sand einzugraben. Am späten Nachmittag brachen wir dann gemeinsam auf um nach Metameur zu fahren, dort kannte Thomas ein kleines Gorfa Hotel das wir dann erst bei Dunkelheit erreichten (unsere erste ‚Nachfahrt, jedoch fuhren wir ja auch über die Hauptstraße), der Chef des Hotels machte uns trotz der späten Stunde dann noch eine Suppe und eine riesige Schüssel Kuskus. Dann ging es ab in das Zimmer, dies bestand aus 4 gemauerten Betten und war nicht all zu leicht (über eine enge Stiege und durch schmale Nischen) zu erreichen. Die Stiefel stellten wir jedoch vor das Zimmer auf den Balkon.

12. Tag - 18.03.96 - Tacho 20.678 km

Am Vormittag sind wir dann Richtung Tataouine aufgebrochen, um uns im Gouvernorat einzufinden um die Genehmigung für das Sperrgebiet abzuholen. Wir waren zwar gegen 12.00 Uhr dort, bekamen die Genehmigung aber erst gegen 18.00 Uhr, es war also schon zu spät um noch in Remada den Stempel abzuholen und in das Sperrgebiet zu fahren, also entschlossen wir uns ein bißchen in das Hinterland zu fahren um dort zu campen. In Chenini de Tataouine angekommen kam auch schon ein 'Vertreter' des Dorfes der uns einen Platz empfohlen und uns erlaubte dort zu übernachten, er hat mich auch gleich über 'seine' Stadt informiert, wenn ich mich noch richtig erinnere waren es ca. 120 Familien, ca. 2000 Leute, eine eigene neue Schule und Krankenstation, ebenso haben sie ein Gasthaus, eine Post, einen Gemischtwarenladen, Straßenlaternen, ein Telefon, eine Wasserpumpstation, eine Moschee am Gipfel und ebenso haben sie gut erhaltene altertümliche Getreidespeicher. Wir entschlossen uns für diese Nacht keine Zelte aufzubauen und unter dem Sternenzelt nur mit Schlafsack zu übernachten, wie es aber Murphy so will war dies die kälteste und feuchteste (es hat NICHT geregnet aber die Luftfeuchtigkeit lag so bei 95%) Nacht die wir in Tunesien verbracht haben. Ich ging mit Brille ins 'Bett' damit ich den erstklassigen Sternenhimmel so lange wie möglich betrachten konnte bis ich dann einschlief (und dann von Zeit zu Zeit von einem Gockel der mitten in der Nacht schrie aufgeweckt zu werden).

13. Tag - 19.03.96 - Tacho 20.799 km

Der Morgen war ziemlich kalt und feucht und es dauerte auch lange bis die Sonne über den Berg kam um uns zu wärmen. Daher brachen wir auch erst gegen 11.00 Uhr auf nach Remada, hier verabschiedeten wir uns von Sven der zurück nach Metameur zum Gorfahotel fährt wo er auf uns wartet (da sein Getriebe die Strapazen im Sperrgebiet kaum überleben würde). Wir waren dann also zu fünft unterwegs nach Remada, dort mußten wir uns vom Militär noch einen Stempel für die Genehmigung holen, Wasser und Benzinvorräte anfüllen. Bei der Gelegenheit wollten wir in Remada auch ein Mittagsmahl zu uns nehmen, jedoch mußten wir den Wirt überzeugen das wir keine rohen Koteletts wollen sondern zumindest ein bißchen durch. Ein Tip am Rande: Einen Mülleimer könnt ihr in Remada lange suchen, viel Glück.

Gegen 14.30 Uhr standen wir dann endlich vor dem Schranken zum Sperrgebiet - das eigentliche Ziel unserer Reise - ab jetzt nur noch Piste. Vorbei beim Bordj Bourguiba (dem Staatsgefängnis). Kontrolle von Paß/Genehmigung und weiter Richtung Westen, bei der Gelegenheit fuhren wir auch gleich eine Abkürzung von ca. 8 km, nachdem wir wieder auf der richtigen Piste waren, kamen wir auf eine Hochheben wo es nur so von Leuten wimmelte die auf den Boden starrten. Mein erster Gedanke war, das dies womöglich Gefangene sind die, tja was suchen die? Steine? Es stellte sich dann heraus das es lediglich Einheimische sind die Schwammerl (Pilze) suchen. Schwammerl mitten in der Wüste?? Ja, einmal im Jahr für ca. 1 Woche gibt es dort eine Pilzart (weiß, knollenförmig die unter der Erde wächst). Uns wurden sofort etliche Pilze geschenkt, wir beteiligten uns aus Neugierde dann an der Suche und schenkten wieder welche zurück. Tip für Nachahmer: Die Schwammerl NICHT mit den Fingern aus der Erde holen (Gefahr wegen Skorpionen) sondern ein Messer, Schraubenzieher etc. verwenden.

Zum Abendessen gab es dann Nudeln mit Soße und den in Würfeln geschnittenen und mit Knoblauch angerichteten Schwammerln was wirklich sehr gut schmeckte, nach dem Essen machten wir dann noch ein kleines Lagerfeuer und ließen den Abend gemütlich ausklingen bevor wir uns in unsere Zelte verkrochen. Bei der Gelegenheit habe ich meine Isomatte mit Bernd's Therm-A-Rest (die normale dünne mit dem Packmaß einer 0,5 l Dose) getauscht um die mal zu testen und was soll ich sagen, kein Vergleich zu einer Isomatte die zwar um einiges Billiger ist, dafür aber ein viel größeres Packmaß und bei weiten unbequemer ist wie so eine dünne Therm-A-Rest. Nach der Nacht habe ich beschlossen meinen nächsten Campingurlaub nur mit so einem Ding anzutreten.

14. Tag - 20.03.96 - Tacho 20.953 km

Und wieder stehe ich, wie ich es von der Arbeit gewohnt bin, sehr früh (eigentlich zu früh) auf und genieße den Sonnenaufgang, die Ruhe, die Friedlichkeit und die Stille. Schön langsam wachen auch die anderen auf , Silvia zuerst, dann die beiden 'Mitteldeutschen' Bernd und Ralf und dann auch Thomas - jedoch nur sehr widerwillig. Das Wetter ist wie es nicht besser sein könnte, strahlend blauer Himmel erwartet uns.

Nach dem Frühstück (also gegen Mittag) brechen wir auf nach Bir Auine, dort angekommen melden wir uns natürlich beim Fort Auine (Militärposten) und nach einigem hin und her verraten sie uns dann doch wo die Warmwasserquelle (warmes salziges und schwefelhaltiges Wasser) zu finden ist, ca. 6 km Richtung Osten, es wurden dann ca. 10 km aber wir haben sie gefunden. Als wir ankamen war ein Berber (?) mit seinem Dromedar an der Quelle um Wasser für seine Tiere zu holen. Nach einem kleinen Warenaustausch warnte er uns noch vor Besuch von wilden Dromedaren die hierher zum Wassertrinken kommen sollen (Hufspuren waren zumindest sehr viele vorhanden). Nachdem wir unsere Zelte in der Nähe aufgebaut hatten nahm ich ein Bad in der Quelle, es war sehr erfrischend und angenehm, ich stank danach jedoch noch mehr wie vorher, diesmal jedoch nach Schwefel.

Gegend Abend bekamen wir noch Besuch von einem Hirtenjungen der uns anscheinend für Außerirdische gehalten haben muß. Die Verständigung auf französisch war leider nicht von Erfolg gekrönt und das bißchen arabisch was wir konnten, war nicht ganz kompatibel zu dem seinigen. Nachdem er mal auf Bernd's Kuh probegesessen ist (mit den nackten Füßen auf den Zylindern statt auf den Fußrasten) und sich über den Lärm schreckte den das Ding machte als Bernd sie startete, die Helme, Sättel, Jacken etc. bewundert hatte verschwand er. Er kam jedoch nach ca. 15 min. wieder zurück und brachte uns eine tote Sandviper die er in der Nähe unseres Lagers verscharrte (wenn jemand die Bedeutung dieses Tun kennt, bitte mir mitteilen!). Nachdem es dunkel geworden ist begaben sich Thomas, Ralf, Bernd und ich auf 'Skorpionsuche', bei der Gelegenheit habe ich Teile einer EUR-Palette gefunden (In der Nähe war eine ebene, lange Betonfläche - event. diente die im zweiten Weltkrieg als Landebahn) aber wir haben dann doch auch 3 Skorpione gefunden, zwar noch sehr kleine, aber ihr Stiche dürften trotzdem nicht sehr angenehm sein.

15. Tag - 21.03.96 - Tacho 21.029 km

Gegen 10.30 Uhr nehmen wir die ca. 120 km Piste zurück nach Remada in Angriff um dann ca. um 14.30 Uhr dort anzukommen, dort verabschieden wir uns von Thomas und Silvia, sie tanken lediglich nach um dann nach Tiarret weiterzufahren, wir aber müssen zurück zu Sven, also fahren wir nach Metamaur wo wir gegen 19.00 Uhr eintreffen. Der Inhaber macht uns wieder eine riesigen Schüssel Kuskus (schön langsam hängen mir Kuskus und Hammelkotlett zum Hals raus, jetzt ein gutes Schweinschnitzerl.....).

16. Tag - 22.03.96 - Tacho 21.278 km

Wir wollen auf einer steinigen Piste nach Matmata fahren und nach kleinen Orientierungsproblemen finden wir dann auch hin, treffen wir 2 Motorradfahrer die mit Straßenmaschinen unterwegs waren (Ich glaube es waren 2 Yamaha FJ) und die erzählt haben das sie damit auch div. Pisten gefahren sind was ich aber nicht ganz glauben kann, bei einer Cola und kandidierten Mandeln versuchen wir in unseren Reiseführern eine geeignete übernachtungsmöglichkeit zu finden, wir entscheiden uns dann für das Hotel Les Berberes wo wir die Motorräder in einen Gang stellen dürfen.

17. Tag - 23.03.96 - Tacho 21.448 km

Heute trennen wir uns wieder von Sven der seinem Motorrad keine Piste oder ähnlichem mehr zumuten möchte, er fährt vor zu einem Campingplatz in Nabeul der uns vom Gorfahotel Chef empfohlen worden ist. Wir drei Bernd, Ralf und ich haben noch nicht genug von Pisten und deshalb fahren wir über Pisten nach Bir Soltan (Mittagspause) und der berüchtigten Pipelinepiste nach Ksar Gihlahne. Auf der Pipelinepiste verliere ich die hintere rechte Fußraste die aber Ralf und Bernd die hinter mir fahren auf der Piste sehen und anhalten. Zum Glück denn mit der Schraube der Fußraste ist auch der Gepäckträger befestigt. In Ksar Gihlahne angekommen teilt uns ein 'Mitarbeiter' des Quellcamp mit das hier Camping nicht möglich ist - nur Hotels belehrt er uns. Wir campen trotzdem dort denn es IST ein Campingplatz, ein anderer Mitarbeiter hat auch nichts dagegen sondern teilt uns einen Platz zu.

18. Tag - 24.03.96 - Tacho 21.578 km

Heute wollen wir zum Fort Gihlahne fahren, das Fort wurde im zweiten Weltkrieg von den Franzosen erbaut und befindet sich ca. 3,5 km von der Oase entfernt, dazwischen gibt es jedoch nur Dünen, Dünen und Dünen, Bernd und Ralf sind auch bis zum Fort, ich habe jedoch kurz davor (erschöpft) aufgegeben. Wieder zurück wurden wir vom 'Team Hinterreiter' die ihr Lager neben uns hatten, zu einem Szegedinger Gulasch und Dosencola eingeladen und ich konnte mich endlich mal wieder mit Landsleuten unterhalten. Am Nachmittag haben wir dann unser Lager abgebrochen und sind über Pisten Richtung Guermarassen, wie sich die Sonne (eine Handbreite über dem Horizont) senkte suchten wir uns mitten im Gelände eine übernachtungsmöglichkeit (endlich, dieser Tag war überhaupt nicht der meinige, auch die schön zu fahrenden Pisten waren für mich sehr hart, ich war eigentlich den ganzen Tag matt und erschöpft, event. in den Tagen zuvor zu wenig Wasser getrunken?) und fanden in einem abgeschieden Tal auch eine schöne Stelle. Kaum hatten wir unsere Zelte aufgebaut kam ein Einheimischer mit seinem PKW auf einer Piste in der Nähe vorbei und hielt auch an, nein, nein, kein Problem das wir hier Zelten wollen aber er will uns auf vor den Füchsen warnen die es hier zuhauf geben soll. Wir sitzen dann noch lange am Lagerfeuer und erzählen uns Geschichten bevor wir uns in die Zelte begeben.

19. Tag - 25.03.96 - Tacho 21.655 km

Nach einer ruhigen Nacht (wir haben keine Füchse gesehen, schade) geht es dann über Pisten weiter über Guermarassen und Bir Lahmer, dort dann auf die Hauptstraße und über Medenine nach Mareth, dann machten wir einen kleinen Abstecher nach Zarat an die Küste um am Strand liegend eine Mittagspause zu machen, dann ging es weiter über Gabes und Kebili nach Douz auf den uns bekannten Campingplatz. Am Abend gab es in der gesamten Umgebung einen Stromausfall von ca. 30 min. sonst war nichts los.

20. Tag - 26.03.96 - Tacho 21.962 km

Nach dem Zeltabbau ging es auf einer Schotterstraße durch den Chott el Fejal, dann auf einem sehr schmalen und steilen Weg über den Djebel Achichina (515 Meter), dann ging es auf der Hauptstraßen über Gafsa, Kasserine, Kairouan (kurz nach Kairouan führt die Straße neben einem großen See vorbei, dort verklebten uns gigantische Massen von Insekten komplett von oben bis unten) nach Nabeul wo wir wieder auf Sven treffen. Während wir an Campingplatz zu Abendessen treffen auch Thomas und Silvia am Campingplatz ein. So sieht man sich wieder.

21. Tag - 27.03.96 - Tacho 22.455 km

Bernd und Ralf wollen noch ein wenig im Tell-Atlas rumkurven, ich lege jedoch einen Ruhetag ein und wasche ein bißchen Wäsche. Thomas und Silvia fahren nach Tunis weiter um dort wo zu übernachten. Am Abend gehen Sven und ich in den Ort um dort wo zu speisen und wir finden sogar eine Pizzeria!

22. Tag - 28.03.96

Wir fuhren mit dem Bus nach Tunis um dort ein wenig zu bummeln, Souks besichtigen etc., und in einem Cafe in den Souks treffen wir schon wieder auf Thomas und Silvia.

23. Tag - 29.03.96

0600 Uhr Tagwacheeeeeee, aufstehen, Zelt einpacken und auf nach Tunis bzw. zur Fähre, auf der Autobahn kurz vor Tunis verbremst sich Sven und steigt bei ca. 80 km/h von seiner Kuh ab, seine Kuh 'streift' auch noch Ralf und Bernd die sich jedoch in der senkrechten halten können. Kurzum: Sven ist bis auf paar blaue Flecken nichts passiert, sein Motorrad hat einiges abbekommen (Gabel verzogen, Cockpit hin etc.) aber auch die Alukiste von Ralf und der Koffer von Bernd haben ihr Leben lassen müssen.

Aber all diese Schäden lassen sich bezahlen, eine gebrochene Hand oder ähnliches wäre da schon bei weiten tragischer. Nach dem Zwischenfall erreichen wir die Fähre trotzdem noch rechtzeitig (sie hatte sowieso Verspätung). Am Abend habe ich mir dann noch in der 'Scorpion Disco' an Bord den Film 'Hart Brave' (oder so ähnlich, mit Mel Gibson) auf französisch angesehen.

24. Tag - 30.03.96 - Tacho 22.543 km

Gegen 13.00 Uhr kommen wir in Genua an, jedoch bis wir von Bord und durch den Zoll sind ist es bereits ca. 14.30 Uhr, am Hafengelände noch schnell Fotos schießen, Adressen austauschen und dann verabschiede ich mich um die ca. 850 km weite Heimreise anzutreten.

Diese verlief bis nach Innsbruck auch problemlos, ab Innsbruck hatte es jedoch Geschneit und bei Rosenheim gab es dann auf ca. 20 km ein 'Eischaos' mit etlichen PKW Unfällen (am Pannenstreifen ging das fahren noch am besten, dort lag ca. 15 cm Neuschnee, auf der Fahrbahn war dieser festgefahren und Eisig.

25. Tag - 31.03.96 - Tacho 23.395 km am Ende des Tages

Gegen Mitternacht war ich dann in Salzburg (die Gesichter der Polizisten/Grenzer waren auch ganz lustig, kein Wunder, welcher Idiot fährt denn schon bei dem Wetter mit dem Motorrad und noch dazu um diese Zeit) und von dort weg war die Autobahn nur Salznaß bis auf ein 5 km Stück kurz vor Vorchdorf wo es so stark Schneite das ich keine 5 Meter weit sehen konnte, bei der Gelegenheit ging auch noch das Standlicht kaputt und ich mußte das Fernlicht einschalten wodurch ich dann keine 3 Meter mehr gesehen habe. Aber auch das Stück hatte ich geschafft und die letzten 30 km gab es keinen Schnee mehr. Gegen 02.30 Uhr stand ich dann vor meiner Garage wo ich dann verzweifelt den Schlüssel zu seliger gesucht habe.

 

Die Moral von der Geschichte: Ich würde es wieder machen, zwar nicht so, aber Fehler sind ja dazu da, um daraus zu lernen.

Copyright Christian Grübl 1996